Projekt P&P Gourmet

Wie so oft im Leben begann auch diese Geschichte mit einer verrückten Idee. Aus der Begeisterung für gutes Essen und die Leidenschaft fürs Kochen mit Feuer entstand das Projekt P&P Gourmet. Zwei Mitglieder unseres Vereins fassten den Entschluss, ihre Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Neugierig geworden? Dann verraten wir euch, worum es dabei geht!

Kistensau - Das Spiel mit dem Feuer

Mit dem Kauf unserer ersten Kiste von einem regionalen Hersteller, nur wenige Kilometer entfernt, begann die Reise. Die ersten Versuche, Fleisch mit indirekter Hitze zu garen, waren vielversprechend. Nach zahlreichen Tests und der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Rezepte entstand schließlich die heutige Version unserer Kistensau.

Weitergabe von Wissen

Gerne teilen wir unser erlangtes Wissen mit interessierten Mitgliedern!

Mindestteilnehmerzahl für den Verzehr:

  • 30 Personen

 

Begleitung vom Feinsten

Im Rahmen des Projekts bereiten wir auch traditionelle Beilagen wie Knödel und Speckkraut frisch zu.

Wer möchte, kann sich später aus den verbliebenen Köstlichkeiten eine herzhafte Sausemmel zubereiten lassen.

offene Fragen

Dank unserer umfangreichen Probeversuche bringen wir das gesamte Equipment mit. Ihr stellt lediglich den Veranstaltungsort zur Verfügung.

Natürlich stehen wir euch während des Projekts zur Seite und bleiben, bis die Teller leer sind!

Gutes Essen beginnt beim Anbau

Schon bald wurde uns klar, dass nicht nur das Rezept über die Einzigartigkeit eines Gerichts entscheidet. Da Regionalität heute wieder einen hohen Stellenwert hat, entstand die Idee, die benötigten Zutaten selbst anzubauen und damit den Ursprung unserer Speisen aktiv mitzugestalten.

Die Kartoffel

Unser erstes Versuchsobjekt waren die Kartoffeln. Doch nicht im kleinen Stil, sondern in einer Menge, die einen Jahresbedarf abdeckt.

Wir sind den Fragen auf den Grund gegangen:

  1. Ist es möglich, die Jahresration selbst anzupflanzen?
  2. Wieviel Saatkartoffeln sind dafür nötig?
  3. Welche Sorten gelingen uns am besten?
  4. Wieviel Arbeit müssen wir investieren, dass am Ende ein akzeptables Ergebnis heraus kommt? Können wir die Arbeit erleichtern?
  5. Wie lagern wir die Kartoffeln über den Winter?

Unser Fazit: Rein wirtschaftlich betrachtet darf man den Arbeitsaufwand im Vergleich zu gekauften Kartoffeln nicht rechnen. Dennoch ist es ein gutes Gefühl, durch Erfolge, aber auch durch Rückschläge wie Mäuse oder Käfer, viel gelernt zu haben.

Lagergemüse

Die Kartoffeln brachten uns auf die Idee, auch weitere Gemüsesorten zu testen.

Derzeit versuchen wir uns an lagerfähigem Gemüse, das auf dem Feld – ohne Wildschutz – gut gedeiht. Im Jahr 2025 konnten wir Karotten, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch zu einer eigens kreierten Suppenwürze verarbeiten, die ihren festen Platz in unserem Kistensau-Rezept gefunden hat.

Auch verschiedene Lagermöglichkeiten über den Winter werden getestet. Unser Ziel ist es, die Produkte – wie früher – ohne Strom über den Winter zu lagern.

Die Ideen sind unbegrenzt.